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Fasten ja, aber bitte mit Sahne

News von , , Kommentare: 0, Deutsch
Geändert am: 10-03-2015 10:27
Abnehmen, Entschlacken, Entgiften, Entsäuern, Innehalten, Besinnen – das sind nur wenige Schlagworte, die uns bei dem Begriff „Fasten“ in den Sinn kommen. Und diese Worte klingen gut.

Wer will nicht Giftstoffe loswerden, wer will sich nicht auf das Wesentliche besinnen? Wer will nicht ein paar Pfunde zu viel loswerden, um sich selbst und/oder dem (potenziellen) Partner besser zu gefallen? Die Chance, genau dies mit vielen anderen gemeinsam zu tun, steht unmittelbar bevor: die jährliche Fastenzeit bricht an.

Hintergründe des Fastens

Traditionell beginnt sie am Aschermittwoch und endet am Karsamstag. Seit dem Kreuzestod von Jesus ist diese Zeit als Erinnerung an sein Leiden und Sterben gedacht und soll auf die wunderbare Botschaft der Auferstehung an Ostern vorbereiten.
Diese Zeit, tatsächlich sogar das gesamte Kalenderjahr, war bis zum Mittelalter streng durchorganisiert und mit genauen Vorschriften belegt. Immer ging es darum, bloß nichts falsch zu machen, Gott zu gefallen und ihn zu dem zu bewegen, was man sich vorstellt oder wünscht. Fasten wurde zur Pflicht und die Lebensfreude ging dabei verloren.
Erst Luther und die Zeit der Reformation hinterfragte das strenge Reglement und verwies auf das Fasten als eine Zeit der Besinnung und Vorbereitung. Die äußere gesetzliche Form sollte nun nicht mehr das Entscheidende sein. Und auch die Bibel gibt uns immer wieder den Hinweis, dass Fasten eine Vorbereitung und Zurüstung auf etwas Neues ist.

Fasten im Alltag: Wie und was?

Fasten an und für sich ist also etwas Gutes. Aber wie ich es in meinem Alltag umsetze, ist eine ganz persönliche Herausforderung. Folgende Fragen an sich selbst könnten helfen:
Was in meinem Alltag lenkt mich am meisten ab und macht es mir schwer, Zeiten der Besinnung zu finden? Welche Art Fasten würde auch mein Umfeld und die Beziehungen um mich herum segnen? Welchen Teil meines Tagesablaufs kann ich für diese Fastenzeit opfern? (Ja, Fasten kostet mich tatsächlich etwas.)
Wie wäre es, wenn ich 40 Tage morgens nicht sofort den Fernseher anschalte, den Computer hochfahre und nach meinem Handy greife, sondern bewusst die ersten zehn Minuten das Tages tatsächlich im Gebet verbringe und mich von Gott für den Tag ausrüsten lasse?
Was, wenn ich mir vornehme, anstelle immer missmutig zu Hause zu sitzen, zu überlegen, wen in meinem Freundeskreis oder meiner Gemeinde ich mal zum Abendessen einladen oder anrufen könnte?

Bei all diesen Beispielen kommt es wiederum nicht auf die Form an, sondern darauf, dass wir uns in allem darauf besinnen, was Ostern bedeutet. Wir wollen die Auferstehungskraft Christi erfahren, die alles möglich macht und selbst den Tod überwunden hat, und das überfließende Leben schmecken, das Christus verspricht – inmitten der Fastenzeit.

Darum: Fasten ja, aber bitte mit Sahne.

Zuletzt noch der Hinweis auf eine Initiative der evangelischen Kirche, die mit Impulsen und Vernetzung die Fastenzeit begleitet und eine super Hilfe sein kann:

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