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Ein Neubeginn

Erfolgsgeschichte von , , Kommentare: 0, Deutsch
Geändert am: 12-02-2016 17:22
Eigentlich ist es viel zu spät, um noch wach und online zu sein. Trotzdem schwimmen Gretchen und Peter nach Mitternacht noch bei Funky Fish herum. Es ist Anfang Januar 2013 und zwei Uhr früh, als Gretchen Peter eine Flaschenpost sendet: „Hey Nachteule!“ Es folgt eine ganze Reihe von kurzen Nächten, unzählige Nachrichten werden ausgetauscht. Zuerst nur auf Funky Fish, dann auch über WhatsApp und am Telefon.

Für beide spielt der Glaube eine große Rolle. Peter ist Jugendleiter und spielt und singt im Musikteam seiner Gemeinde. Auch Gretchen war als Jugendleiterin in ihrer Gemeinde in Hoogeveen aktiv. „Für unser erstes Date hatten wir uns im Jugendgottesdienst der Freien Baptistengemeinde Bethel in Drachten verabredet. Es war schon etwas ungewohnt. Online und Telefonieren ist viel einfacher, als plötzlich live vor einander zu stehen. Aber es hat Spaß gemacht, war relaxed und auf jeden Fall wert, wiederholt zu werden.“

Ein zweites Date ist somit schnell geplant. Auch dieser Tag verläuft sehr erfolgreich. Es wird bald klar, dass sie sich mehr miteinander vorstellen können. Im Monat darauf sprechen Gretchen und Peter viel miteinander. Gretchen: „Weil ich einen Sohn habe, kam Peter regelmäßig am Abend in meine Richtung. Oft war er dann erst sehr spät wieder bei sich zu Hause in Sneek, und er musste doch morgens früh aufstehen.“

Am 12. März 2013 dann fragt Peter Gretchen ganz offiziell, ob sie eine feste Beziehung eingehen wollen. Ihre Antwort ist ja! Eine Phase mit zahlreichen Reisen hin und her zwischen Sneek und Hoogeveen folgt. Peter baut auch langsam eine Beziehung zum Sohn von Gretchen auf, der 8 Jahre alt zu der Zeit ist. Es läuft sehr gut zwischen ihnen. Gretchens Sohn ist sehr glücklich mit Peter als neuem Vater.

Inzwischen lernen sich Peter und Gretchen immer besser kennen. Gretchen: „Es war nicht immer einfach, weil wir einander gar nicht ähnlich sind. Peter ist so ruhig, lässt alles auf sich zukommen und denkt oft: Ach, es ist nicht so schlimm. Während ich ziemlich quirlig bin und gern alles unter Kontrolle habe. Ich denke nur: nicht reden, tu es einfach! Das war manchmal echt frustrierend und hat für Ärger gesorgt. Zum Glück haben wir mit der Zeit aber einen guten gemeinsamen Weg gefunden. Peter bremst mich, wenn es nötig ist, und ich gebe ihm hin und wieder einen Tritt in den Hintern.“

An dem Tag, als ihre Beziehung genau ein Jahr alt ist, macht Peter Gretchen einen Heiratsantrag. Am 12. September 2014 heiraten die beiden. „Es war ein toller Tag mit wunderschönem Wetter. Vom Morgen bis zur Feier in der Nacht war unsere Hochzeit genau so, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Es war einfach perfekt. Nach Mitternacht sang Peter vor Freunden und Familie einen wunderschönes selbstgeschriebenes Lied für mich. Was für Worte er doch fand – und was für ein wunderbares Geschenk!“

Nach ihrer Hochzeitsreise leben Peter und Gretchen mit ihrem Sohn in Sneek. „Das war so nicht geplant, weil wir zunächst dachten, wir würden in Hoogeveen leben. Nur das ‚Zu verkaufen‘-Schild stand noch im Garten. Aber dann griff Gott ein ... Unabhängig voneinander ließ er uns wissen, dass sich sein Plan für uns als Familie in Sneek abspielen würde. Es gab nichts, was mich nach Sneek zog! Friesland? Und was ist mit meinem Sohn? Seiner Schule, seinen Freunde, seinem Fußball usw.? Nach viel Weinen, Gebet und mehreren Bestätigungen haben wir dann die Entscheidung getroffen. Sie fiel auf Sneek. Es wurde bald klar, dass ich meinen Job als Sozialarbeiterin kündigen musste, um wirklich einen neuen Anfang in Sneek schaffen zu können. Das fiel mir echt schwer, da ich meine Arbeit liebte. Im November sagte ich es meinem Chef. Ein paar Wochen später hatte ich meinen Lebenslauf auf dem neuesten Stand und in Umlauf gebracht. Mein Plan war, zu Beginn des neuen Jahres zu gehen. Doch noch im Dezember erhielt ich einen unerwarteten Anruf, ob ich zu einem Vorstellungsgespräch komme wolle. Es handelte sich um einen Job an einer weiterführenden Schule. Das Vorstellungsgespräch lief großartig. Sie wollten mich unbedingt haben. Ich kann mit dem Fahrrad dorthin fahren – es dauert nur fünf Minuten. Wie ich das genieße! Auch mein Sohn hat sich hier gut eingelebt. Schöne Schule, nette Freunde, neuer Fußball-Club.“

Im Juli dieses Jahres erwarten Gretchen und Peter ein Baby. „Wir fühlen uns sehr gesegnet und glücklich und sind dankbar für die Führung Gottes in unserem Leben. Wir freuen uns auf Gottes Pläne für die Zukunft. Eines ist sicher: Solange wir unser Leben in seine Hände legen, wird alles gut!“

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